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Teichpflege

Der Weg zur besseren Wasserqualität

Hauptproblem aller Gewässer ist die Überdüngung mit Nitrat und Phosphat, sowie der ständige Eintrag von organischer Masse. Das führt zwangsläufig zu starkem Algenwachstum. Jedes Gewässer wird irgendwann zu Land!
Bei größeren Seen (wie Steinhuder Meer in Niedersachsen, Federsee im Allgäu) dauert dieser Prozess Jahrtausende. Kleinere Dorfweiher oder Feuerlöschteiche sind oft schon nach 20-50 Jahren vollkommen versumpft!  Und Gartenteiche verschlammen je nach Größe und Bepflanzung bereits nach 3-5 Jahren, wenn sie nicht regelmäßig ausgeräumt und gereinigt werden. Das ist für den Teichbesitzer eine sehr anstrengende Arbeit und für die Teichbewohner wie Fische, Lurche, Teichmuscheln und Kleinstlebewesen oft tödlich. Eine ständige Verschlechterung der Wasserqualität führt letztendlich auch zu kränkelnden Fischen und oft zu Fischsterben. Auf der Zeichnung sehen Sie, welchen Belastungen ein Gartenteich ausgesetzt ist.

 

Teichpflege

 

Verantwortlich für die Verschlechterung des Teichmilieus sind:

  • Nitrathaltiges Brunnen- und Leitungswasser. Fast alle Teiche werden nach dem Befüllen grün –  Algenblüten, ein Zeichen für schlechtes, nährstoffreiches Wasser
  • Blätter, Blüten, Blütenstaub, Nadeln von Fichten, Lärchen und Kiefern
  • Absterbende Grünalgen und Wasserpflanzen, Seerosendünger
  • Durch Wind und Regen eingetragener Staub und Erde 
  • Futtermittel für Fische oder Wassergeflügel

Um klares Wasser im Teich zu erhalten, kann eine extreme Bepflanzung (2/3 der Teichfläche) das Umkippen des Teiches auf lange Zeit verhindern. Allerdings müssen die Teichpflanzen jedes Jahr im Herbst abgeschnitten und aus dem Teich entfernt werden. Ansonsten geben sie das aufgenommene Nitrat und Phosphat wieder an das Teichwasser zurück und verstärken die Bildung von Teichalgen und Schlammschicht.
Teiche, in denen Fische regelmäßig gefüttert werden, benötigen unbedingt einen Teichfilter mit mechanischer und biologischer Stufe. Die mechanische Stufe entfernt Fischkot, Schlamm und Blätter aus dem Teich. Der biologische Filter verarbeitet den von den Fischen ausgeschiedenen Stickstoff in Form von giftigem Ammoniak (NH3) zu giftigem Nitrit (NO2) und letztendlich zu ungiftigem Nitrat (NO3). Das heißt, die Fische können aufgrund eines Filters im Teich überleben. Der Nitratgehalt steigt dadurch aber kontinuierlich an. Ebenso der über das Futter eingebrachte Phosphatgehalt, da der Filter kein Phosphat abbaut.

Konsequenz

Algen im Gartenteich vermehren sich explosiv. Viele Teichbesitzer bekämpfen die Schwebealgen (Grünes Wasser) erfolgreich mit UV Bestrahlung. Dabei sterben die Schwebealgen ab, das Wasser wird kristallklar, das freiwerdende Nitrat lässt aber dafür die Fadenalge extrem wachsen. Nur über eine ständige Nitratreduzierung (mit z.B. Clear Water Tabs) wird das Teichwasser klar, und somit die Algenbekämpfung langfristig erfolgreich.

 

Schauen Sie sich unser Video an:  http://www.healthypond.de/gartenteich-informationen/info-video.html