Übersäuertes Teichwasser

Gartenteiche neigen dazu, im Laufe der Zeit wegen zu geringer Karbonathärte zu übersäuern. Folgende Faktoren sind dafür verantwortlich:

  • Der Teich wird mit weichem Leitungswasser oder Brunnenwasser aufgefüllt
  • Saurer Regen (keine Karbonathärte) -  der pH-Wert liegt oft nur bei 5°.
  • (Biotopteiche werden so gut wie nie mit harten Leitungswasser aufgefüllt)
  • Saure, organische Ausscheidungen der Fische
  • Säuren, die von den nützlichen Bakterien im Teich und Filter produziert werden

Säureanteil in Abhängigkeit vom pH-Wert

  • pH 7 ist 10 mal so sauer wie pH 8
  • pH 6 ist 10 mal so sauer wie pH 7 und 100 mal so sauer wie pH 8
  • Regenwasser mit einem pH-Wert von 5 ist 10 mal so sauer wie pH 6, 100 mal so sauer wie pH 7 und 500 bis 1.000 mal so sauer wie pH 8.

Gott sei Dank können Fische im Gartenteich nicht schreien!

Die Pufferwirkung der Karbonathärte wirkt diesen Veränderungen entgegen, indem sie die Säuren neutralisiert und den pH-Wert stabilisiert. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 7,5 und 8,5. Bei der Pufferung der Säuren wird die Karbonathärte laufend verbraucht und muss natürlich wieder ersetzt werden. Dies erreichen Sie durch regelmäßige Zugabe von hartem Leitungswasser (Gesamthärte GH 10 oder mehr, max. 10% täglich) oder einfacher und preiswerter durch die regelmäßige Anwendung von KH Bio Powder.

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